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Donnerstag, 8. Oktober 2009

Tigers' magical ride ends in game 163

Detroit fought valiantly from start to finish, but when push came to shove, the Tigers were unable to beat the Twins in a one-game tiebreaker at the Metrodome, falling one win short of clinching the AL Central and making the playoffs.

Finally, in Fernando Rodney's fourth inning of work, the Twins punched their postseason ticket. Gomez's leadoff single in the bottom of the inning started the final rally. Cuddyer's ground ball to third stayed just fair, moving Gomez to second as Inge threw over for the out at first. After an intentional walk to Delmon Young, Casilla slapped a grounder through the right side, sending Gomez home.

History will say losing a three-game lead in the American League Central with four games to play was unprecedented heartbreak for the Tigers, as was losing a division it either led alone or shared since May 10. (sic!) That sickening feeling in the Tigers' stomachs says losing a tiebreaker lead in extra innings feels worse.


Manager Jim Leyland's crew had a terrific ride, but fell in the tiebreaker. «It's a tough pill to swallow, obviously,» Leyland said, «but like I told my guys, there's not a manager alive that can complain about what they did today. They played their hearts out.»

Freitag, 1. Mai 2009

Chrysler-Insolvenz leitet Epochen(w)ende in Detroit ein

Der Schritt war unausweichlich geworden: Als erster der «big three» der US-Autoindustrie hat Chrysler Insolvenz beantragt. Das umstrukturierte Unternehmen soll danach an die Gewerkschaften und Fiat gehen - ein Vorgang von historischer Tragweite. Der Ikone GM droht nun ein ähnliches Schicksal.

Die Lage war ernst, der Präsident trotzdem gut gelaunt. «Hey folks!», rief er den Reportern am Donnerstag im Weissen Haus zu, als er sie zum zweiten Mal binnen Stunden traf. «Ich weiss, ihr habt in letzter Zeit nicht genug von mir gesehen.»

Der Scherz sollte wohl die Dramatik der Stunde überspielen. Dabei war die Nachricht, die Obama verkündete, im Prinzip längst bekannt. Sein Team hatte die Reporter zuvor mit Hintergrundgesprächen und lancierten Zitaten gut eingestimmt. Die Botschaft an die Öffentlichkeit sollte klipp und klar sein - unmissverständlich. Ein Obama-Berater umschrieb das Szenario so: «Niemand wollte es, aber jeder musste sich darauf einstellen, und als es so kam, waren wir bereit.»

Das besagte Szenario war die Insolvenz von Chrysler. An diesem Donnerstag lief die allerletzte Galgenfrist für den maroden Autokonzern ab: Entweder einigte er sich mit seinen Gläubigern - oder die Regierung, die ihn mit bisher $ 4,5 Mia. am staatlichen Geldtropf hält, lässt ihn ins Konkursverfahren schlittern. Letzteres war das, was schliesslich geschah.

Obama hatte die Nation schon am Vorabend vorbereitet. «Selbst wenn sie eine Form der Insolvenz durchlaufen müssten», sagte er bei seiner 100-Tage-Pressekonferenz, «wäre es eine sehr schnelle Art von Insolvenz.» Sprich: Das Angstwort Insolvenz bedeutet keinesfalls das Ende. «Sie könnten weiter operieren und in einer viel stärkeren Position daraus hervorgehen.»

Nicht mal eine Stunde nach Obamas Auftritt reichte Chrysler bei einem New Yorker Gericht offiziell den Konkursantrag ein. Als erster der vormals «big three» Detroits leitet der Konzern damit - in einem historischen Moment für diese einst stolze, im US-Nationalgefühl tief verwurzelte Industrie - das geordnete Insolvenzverfahren ein. Danach soll die entschlackte Firma an die Gewerkschaften, den italienischen Autobauer Fiat und, als Minderheitspartner, die Regierungen der USA und Kanadas gehen.

Ist das das Ende Detroits? Oder der Beginn von «Detroit light» - einer Autostadt mit einer verbliebenen Auto-Rumpfindustrie, doch ohne die frühere Allmacht und mit erheblicher Auslandskontrolle? Denn dasselbe Schicksal droht nun auch GM: Das hat zwar noch einen Monat länger Zeit, steht aber vor einer ähnlich dramatischen Konsequenz - und hat bereits erste Schritte dazu eingeleitet.

Obama verklärte das Drama mit blumiger Rhetorik zu einer typisch amerikanischen Story vom Aufstieg aus der Asche, von Hoffnung nach dem Fall: «Einer der geschichtsträchtigsten Autobauer Amerikas», sagte er, bekomme durch die Insolvenz «eine zweite Chance».

«Chapter 11» heisst dieser in Detroit bisher nur mit apokalyptischem Schaudern quittierte Schritt, benannt nach einem Paragrafen des US-Konkursrechts. An dessen Ende steht selten die Liquidation, wie viele beim Wort «bankruptcy» gleich befürchten - diese liefe über «Chapter 7».

Sondern ein verschlanktes, kleineres, doch nicht unbedingt unabhängiges Unternehmen. In diesem Fall ein Unternehmen, das zu 35 Prozent Fiat gehört.

Vielleicht fahre ich dann meinen 300c beim nächsten Service zur Fiat-Garage. What a shame!


In the beginning, God made the Charger.... and it was good!

God bless Detroit! D-Pride 4 ever!

Montag, 20. April 2009

Yankees Blamage Teil II

Und es geht weiter mit dem Blamieren in der Bronx. Die Yankess lagen gegen die Indianer aus Cleveland am Samstag im fünften Inning bereits mit sage und schreibe 18 runs im Rückstand (Boxscore 2:20). Das Spiel startete zwar für die Yanks gar nicht mal so schlecht. Marc Teixeira (1st Base) schlug gleich im ersten Inning gleich einen «monster blast» in die Stands.

Der Frust kam aber brerits im zweiten Inning, als die Indians gleich 14 Runs heimbrachten inklusive einem ersten «career grand slam» eines Spieler mit dem exotischen Namen Asdrubai Cabrera. Ich liebe diesen Kerl ;-). Der Schussstand von 4:22 endete dann das «New York slug fest massacre».

Hier noch eine Website für alle Yankees haters.

Freitag, 17. April 2009

Yankees blamieren sich beim Season Opener in der Bronx

1,5 Milliarden Dollar für ein neues Stadion, mehr als $ 400 Mio. für neue Stars: Die Yankees hatten sich für diese MLB-Saison nicht gerade wenig vorgenommen. Das Vorhaben ist jedoch aufs Erste gescheitert. Nach der Auftaktpleite in Baltimore gegen die Orioles (5:10) vermasselten am Donnerstag die Cleveland Indians den Yankees die Eröffnung der neuen prunkvollen Arena.

48.271 Zuschauer sahen ein erschütterndes 2:10 gegen den Aussenseiter (double digits again). Teilweise hatten die Fans 2625 Dollar für ein Ticket bezahlt.

«Das ist nicht gerade das, was wir erwartet haben», meinte Yankees-Manager Joe Girardi, «aber die Geschichte des neuen Stadions sollte nicht durch ein Spiel vorbestimmt sein.» Im alten Stadion hatten die Yankees 85 Jahre gespielt und 26 Mal die World Series gewonnen.

Den ersten Homerun im Neuen Yankee Stadium schlug übrigens Jorge Posada der Catcher der «Pinstripes». Dam' I hate the Yankees!


Die Tigers haben übrigens ihren Season Opener im Comerica Park mit 15:2 gegen die Texas Rangers gewonnen. Und dies in diesem Jahr ohne die «Big three» als Sponsoren.

D-Pride: Always a Tiger!

Freitag, 28. November 2008

Detroit: Eine Stadt vor dem Untergang

Es ist nun 10 Jahre her, als ich alleine meine erste USA-Reise angetreten habe. Meine erste Destination war Detroit. Ihr werdet euch sicher fragen: «Das ist ja wohl nicht dein Ernst». Ich weiss Freunde, es gibt sicher andere Traum-Destinationen wenn man an die USA denkt. Jeder will mal nach New York shoppen gehen, nach San Francisco mit Blumen im Haar Hippies treffen oder einfach nach Miami den Latino-Groove geniessen.

Aber ich flog nach Detroit. Nun das Ganze hat eine ganz einfache Erkärung: Ich bin ein grosser Fan der Detroit Tigers und wollte das Team unbedingt im alten und historischen Tigers Stadium an der Ecke Michigan Avenue und Trumbull Boulevard im Gebiet Corktown spielen sehen. Das Tiger Stadium, auch einfach «Corner» genannt besuchte ich übrigens 3 mal (Oriols vs. Tigers), und bekam auch sonst viel von der alten Motor-City mit, da ich die Stadt meistens zu Fuss erkundete. Ich kam auch in Gegenden, wo es mir manchmal doch etwas unheimlich wurde, der «dark side» von Motown sozusagen, aber nie wirklich in Gefahr zukommen ausgeraubt zu werden. Mit meinen blauen Original-SWAT-Team-Cargo-Pants, meinem Detroit Tiger Dugout Jacket und meinem Tigers Home Jersey sowie Home Cap sah ich sowie so aus wie einer von D12... D-Pride eben.

Ich liebte diese Stadt und es fühlte sich irgendwie an wie «nach hause zu kommen». Auch die Gegend rund um Detroit, die Wälder und Seen hatten einen ganz spezielle Wirkung auch mich. Ich fuhr zum Teil planlos, stundenlang durch die Gegen und genoss die stets neuen Eindrücke die pausenlos auf mich wirkten. Es kam mir vor, als kannte ich Michigan aus meinem früheren Leben.

Umso trauriger macht es mich, dass im Zuge der Finanzkrise und der anhaltenden Krise der Automobilindustrie, eine so stolze Stadt von der einstmal eine Weltrevolution ausging, heute vor dem Untergang steht und kurz davor ist dicht zu machen. Die Bilder sprechen für sich und meine Gedanken dazu auch.



Das Herz von Motor City. Von Detroit ging einst eine Weltrevolution aus. Henry Ford entwickelte hier sein Model T. Die Stadt wurde in den Goldenen Zwanzigern zu einer der bedeutendsten Industriemetropolen der Welt und war noch jahrzehntelang eines der wichtigsten Zentren der US-Wirtschaft. Hier zu sehen: Die Downtown mit den am Detroit River gelegenen Wolkenkratzern



Die Vergangenheit verblasst. Die Werbetafel nahe dem GM-Hauptquartier erinnert an die «ruhmreiche Vergangenheit» und verspricht eine «aufregende Zukunft». In Detroit regierten lange Zeit die Grossen Drei - Ford, General Motors und Chrysler. In den sechziger Jahren lag ihr Marktanteil auf dem amerikanischen Automarkt bei 90 Prozent. Nun ist es gerade noch die Hälfte. 

Mit dem Straucheln der Automobilgiganten in den Siebzigern verloren immer mehr Arbeiter ihren Job. Die Kriminalität nahm zu, Detroit erlebte einen rasanten Bevölkerungsschwund. Motown wurde zum Paradebeispiel für den Zerfall der inner cities.



Ruinen für die Ewigkeit. Gebäude des Autoherstellers Packard in Detroit: Schon in den fünziger Jahren ging das Unternehmen Pleite - doch die verfallene Ruine der Fabrik verschandelt bis heute die Stadt.



Diese Detroiter Autofabrik ist wegen des bröckelnden Absatzes geschlossen. In den vergangenen Jahren haben GM, Ford und Chrysler zahlreiche Werke in der Region dicht gemacht. Während die Autoregion Michigan starb, bauten Konkurrenten wie Toyota, BMW oder VW im Südosten der USA eine Fabrik nach der anderen



Verwaiste Viertel, brennende Häuser. Bis in die vierziger Jahre stieg die Bevölkerungszahl auf fast zwei Millionen. Heute leben in Detroit, hier eine Strasse in der Downtown, noch 900'000 Menschen, ganze Bezirke sind verwaist. Desillusionierte Jugendliche ziehen an Halloween durch die Geisterviertel und zünden während der «Devil's Night» leerstehende Gebäude an. Seit Jahren verhängt Detroit in den Nächten Ende Oktober für Minderjährige eine Ausgangssperre. Im Rahmen der Kampagne «Angel's Night» bewachen jedes Jahr rund 50'000 Freiwillige unter dem Motto «Adopt-a-House» leere Gebäude



Eine Stadt macht dicht. Zugenagelte Geschäfte gehören in Detroit zum Stadtbild. Nicht nur Autohändler und Zulieferer sind betroffen, sondern auch Coffeeshops, Einkaufszentren oder Mediziner. Lange Zeit galt Detroit als ein Traumziel niedergelassener Ärzte - weil jeder GM-Mitarbeiter eine kostenlose Krankenversicherung besass.



Autos, die niemand mehr will. Jahrzehntelang hat Detroit auf grosse Motoren und Pickups gesetzt und die Kompaktklasse der japanischen und europäischen Konkurrenz überlassen. Das rächt sich jetzt: Wegen der Rezession und des zeitweise hohen Spritpreises sind die Absätze von SUVs teils um bis zu 60% eingebrochen.



Einer Stadt geht der Sprit aus. Bei Dieselfahrzeugen haben die Grossen Drei fast nichts im Angebot. Lange war das egal, denn Ölbrenner wurden in den USA als schmutzig und laut verschmäht. Das Diesel-Image war so schlecht, das Mercedes Anfang der Achtziger aufgrund mangelnder Nachfrage den Export stoppte. Inzwischen sind Selbstzünder wegen des geringen Verbrauchs der Renner. Deutsche Hersteller haben Verkaufsoffensiven gestartet. Die Dieselversion des VW Jetta wurde in den USA gerade zum «Green Car of the Year» gewählt.



Endstation für Detroits Züge. Im Zweiten Weltkrieg war die 1913 erbaute Michigan Central Station eine logistische Notwendigkeit, denn die Grossen Drei produzierten für das US-Militär und anfangs auch für die Wehrmacht. Aber der Bahnhof für sein späteres ziviles Leben zum Scheitern verurteilt - keiner der Planer erahnte seinerzeit den schellen Siegeszug des Automobils. Rund um das neoklassizistische Gebäude wurden deshalb keine Parkplätze gebaut. Mit dem Ausbau des Strassennetzes in und um Detroit wurde der entgültige Niedergang der Michigan Central Station besiegelt, welche nun mehr als verlassene Ruine ihr Dasein fristet.



Museum wider Willen. Die Ausfallstrasse Michigan Avenue, die direkt zum Ford-Konzernsitz in Dearborn führt, ist heute eine Art Freilichtmuseum mit Relikten der untergegangenen automobilen Hochkultur. Blätternde Fassaden, verlassenen Werkstätten und von der Insolvenz bedrohte Autohändler wechseln sich ab. Nachlässe von mehreren tausend Dollar, Tankgutscheine und üppige Sonderausstattungen ohne Aufpreis sollen den Kunden zum Kauf unzeitgemässer Karossen verleiten.



GMs neue Heimat. Einen Neuanfang für die Detroiter Downtown sollte das Renaissance Center einleiten. Der 1977 eröffnete Komplex aus sieben Wolkenkratzern mit bis zu 221 Metern Höhe ist heute das grösste Gebäude der Stadt und beherbergt die neue Konzernzentrale von GM. 

Die Wiedergeburt blieb allerdings aus - und kürzlich wurde bekannt, dass der klamme GM-Konzern über einen Verkauf seines Hauptquartiers nachdenkt.

Bleibt nur zu hoffen, dass die Detorit Tigers diese Krise überstehen und endlich wieder einen «World Series Title» nach Hause holen, um den Menschen etwas von dem Gefühl der «good ol' times» zurückgeben können und auch den Mut, niemals aufzugeben. D-Pride 4ever!

Donnerstag, 6. November 2008

Election Map 2008: Die Details

Viele auf unserem Planeten haben auf einen Wahlsieg von Barack Obama gehofft und wurden von den "vernünftigen" US-Bürger nicht enttäuscht.

Das Bush-Debakel hinterlässt eine zerschmetterte republikanische Partei. Für John McCain (ein fairer Verlierer notabene) und Palin ist die Zeit der Abrechnung gekommen. Selbst in konservativen Medien wie FoxNews wird inzwischen offen die Frage thematisiert, wie kompetent Palin für ihren Posten wirklich war und schonungslos berichtet, wie erbittert in der Partei ihretwegen gestritten wird.Viel wurde bereits über diesen Wahlkampf im Vorfeld geschrieben.

Auch ich habe mich dazu hinreissen lassen. Es ist auch kein Wunder bei solch polarisierenden Kandidaten. Mich hat aber nach der Wahl interessiert, in welchen Bundesstaaten Obama am meisten Stimmen geholt hat und in welchen am wenigsten.

Hier nun die Hitparade:
District of Columbia - Obama 92,9 % (210'403) / McCain 6,5 % (14'821)
Oklahoma - Obama 34,4 % (502'286) / McCain 65,6 % (959'645)

Interessant ist die Tatsache, dass Obama in John McCains "home state" Arizona mit nur 8,6 % Stimmen im Rückstand liegt. Das knappste Resultat wurde in Missouri erreicht mir 49,3 % für Obama und 49,5 % für McCain, oder mit nur einem Vorsprung von 5'868 Stimmen für die Reps.

Wenn ihr selber noch ein bisschen nachforschen wollt, dann finder ihr hier eine sehr gelungene Election Map. (unbedingt auf die Staaten klicken um mehr Details zu erfahren).

Mittwoch, 5. November 2008

Yes we can! Thank you America!

Congratulations Mr. President Barack Obama! Change is coming.

Montag, 3. November 2008

GOTCHA: Ganovenjagd auf der Überholspur

Es ist eine Tatsache, dass Soldaten, Feuerwehrmänner und sogar "Pösteler" meistens mit Spezial-Fahrzeugen umherkurven um ihren Dienst zu leisten. Spontan kommen einem hier der 6x6 Pinzgauer oder der Hummer in den Sinn. Letzterer hat sich auch als Serienmodell für den "alltäglichen" Gebrauch durchgesetzt. It's a jungle out there, baby!

Eine Ausnahme bilden hier seit jeher die Autos der "Freunde und Helfer".
Nur die Polizei geht fast überall in Familienkutschen auf Patrouille, welche je nach dem für das 3-fache des Anschaffungspreis umgerüstetet werden. Dies ist in der Schweiz der Fall und auch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Eine US-Firma plant jetzt Abhilfe - mit einem für Ordnungshüter massgeschneiderten Streifenwagen.

Cineasten mögen sich erinnern: Als Elwood Blues seinen Bruder Jake mit einem ausgemusterten 74er Dodge Monaco der Mount Prospect Police vom Gefängnis abholte, war der wenig begeistert. Aber Elwoods Argumente sprechen für sich:
It's got a cop motor, a 440 cubic inch plant, it's got cop tires, cop suspensions, cop shocks. It's a model made before catalytic converters so it'll run good on regular gas. What do you say, is it the new Bluesmobile or what?
Nun, nicht jeder Officer hat auch ein "Bluesmobile" oder...? Da kann der Sheriff noch so grimmig schauen, eine automobile Autorität ist er im Ford Crown Victoria oder Chevrolet Malibu auch mit Blaulicht und Rammbügel nicht immer. Obwohl die angeschnallte Shot-gun auf der Beifahrerseite einem schon Respekt einflösst.

Die US-Firma Carbon Motors aus Detroit plant nun nichts Geringeres als den perfekten Streifenwagen. Statt wie bisher ein Serienmodell bloss umzurüsten, will diese ein massgeschneidertes Auto bauen, das perfekt für den Kampf gegen Gesetzesbrecher gerüstet ist.

Und der ist meiner Meinung nach gelungen; hässlich, kantig und agressiv. Was meint ihr zu den vorerst noch am Computer erstellten Bilder?







United Countries of Baseball

Die Baseball-Season 2008 ist zu Ende, die Phillies aus Philadelphia haben alles gewonnen und ich muss wieder bis zum Frühling warten bis die nächsten 162 Spiele der "boys of summer" starten.

Ich hoffe, dass meine Tigers aus Detroit in der nächsten Saison besser vom Fleck kommen und es den Phillies gleich tun werden: Auch die Tigers warten seit 24 Jahren auf einen erneuten Gewinn der World Series. Nächstes Jahr wäre es das 25'igste. Ein gutes Omen, bei den Phillies hat es auch so lang gedauert (28 Jahre), und das wäre doch ein Jubiläum, oder?

Für alle Nicht-Baseball-Kenner hier ein Plan, welcher euch sehr schön gestaltet, die Team der nordamerikanischen Ligen zeigt (American und National, welche Teams in welcher Liga spielen findet ihr hier).

Montag, 27. Oktober 2008

A little Baseball history

Die Philadelphia Phillies haben das vierte Spiel der amerikanischen Baseball Worldseries gewonnen. Gegen die Tampa Bay Rays können sie heute Nacht vor heimischem Publikum "Weltmeister" werden.

Gleich vier Homeruns gelangen den Phillies, die sich sich gegen die Rays klar und deutlich mit 10:2 durchsetzten. Philadelphias "starting pitcher" Joe Blanton gelang dabei ein besonderes Highlight und schrieb Baseball Geschichte: Er ist seit 34 Jahren der erste Pitcher, der in den World Series einen Homerun schaffte. Ryan Howard schlug den Ball gleich zweimal über die "outfield fence" , Jayson Werth ein weiteres Mal.

Normalerweise ist es doch ein aussergewöhnliches Erlebnis, wenn ein Pitcher ein Homerun schlägt. Pitcher sind eigentlich dazu "verdammt" den Ball möglichst schnell und fies zu werfen, d.h. sich auf das Werfen und nicht auf das Schlagen zu konzentrieren.


In der American League kommen die Pitcher überhaupt nicht zum schlagen. Für sie schlägt ein sogenannter "designated hitter" (nicht zu verwechseln mit einem "pinch hitter"). Und wenn dann ein Pitcher doch mal einen über die "outfield fence" schlägt, dann ist das doch ein Spielhöhepunkt und wenn dies in den Worldseries passiert dann eben umso mehr.


Joe Blanton schlägt im 5th inning einen Homer

Als Baseball-Fan und formals aktiver Spieler, liefere ich euch hier natürlich noch die Stats der Pitcher die in Worldseries einen Homer geschlagen haben, gleich mit:
Hurl and Slug (werfen und schlagen)
YearPitcherTeam
2008Joe BlantonPhillies
1974Ken HoltzmanAthletics
1970Dave McNallyOrioles
1969Dave McNallyOrioles
1968Bob GibsonCardinals
1968Mickey LolichTigers
1967Jose SantiagoRed Sox
1967Bob GibsonCardinals
1965Mudcat GrantTwins
1958Lew BurdetteBraves
1940Bucky WaltersReds
1926Jess HainesCardinals
1924Rosy RyanGiants
1924Jack BtleyGiants
1920Jim BagbyIndians

Die Antwort vom "Caribou Barbie"

Wie ihr euch erinnern könnt, hab ich in einem früheren Post über die "horrenden" Ausgaben des RNC für Kleider und Make-up der Vizepräsidentschaftskandidatin der Republikaner geschrieben.

Das "Caribou Barbie" hat euch jetzt neun Tage nach dem Bekanntwerden der Shopping-Trips eine lange und umfassende Antwort geliefert. Ihre "kluge" Verteidigung wird garantiert sicherstellen, dass die Story noch ein paar Schlagzeilen liefern wird.


ps. Momentan tritt Sarah Palin wieder in Jeans auf.

Sonntag, 26. Oktober 2008

Obamarama

Der Pentagram-Designer Michael Bierut hat ein Plakat für die Initiative der Demokraten Artists for Obama entworfen, das wahrscheinlich nie offiziell abgesegnet werden wird. Das 100 x 66 cm grosse Poster zeigt die Namen der 50 Bundesstaaten in "obamaisierter" Schreibweise.




Neben der offiziellen Poster der "Artist for Obama" gibt es eben auch viele inoffizielle aber bei weitem nicht minder weniger kreative Ideen. Eine solche ist bereits im März dieses Jahres entstanden, als Obama un Clinton noch zusammen um die Kanditatur des Amtes gekämpft haben.

Der fühere Cast-Member Tracy Morgan hat in der Comedy-Show "Saturday Night Live" hierfür den Stoff geliefert.

Hier ist nun das inoffizielle Wahlkampfplakat:


Das "Original": Tracy Morgan als Inspirationsquelle für das oben gezeigte Plakat, mit unerreichten Antwort auf Tina Fey's früheren Kommentar betreffend Hillary Clinton:




SNL ist übrigens sehenswert, da die (US-Wahlkampf) Polit-Parodien einfach unerreicht sind. Vorallem weist Tina Fey als "Sarah Palin" mit derselben eine fast unheimlich verwechselbare Ähnlichkeit auf und ist einfach zum "schreien" . Ist "Sarah Palin" in Wikrlichkeit Tina Fey oder umgekehrt?






Meine Ratschlag an die lieben US-Bürger: Vote for change vote for black

Donnerstag, 23. Oktober 2008

800.000 Dollar für eine Luxus-Box: Wall Street vs. Baseball

Boston ist nur eine dreistündige Zugfahrt von New York entfernt, doch in der vergangenen Woche schien es so, als sei die Neu-England-Metropole auf einem anderen Planeten.

Während auf den Strassen von Manhattan wegen des Wall-Street-Fiasko Depression und Verängstigung herrschte, schien in Boston die Welt noch in Ordnung. Der Fenway-Park war während der ALCS gegen Tampa Bay ausverkauft, und die Fans feierten ihre Red Sox so unbekümmert, als gäbe es weder den Kursverfall an der Börse noch eine aufkommende Wirtschaftskrise mit unabsehbarem Ausmass. Bis es dann auch die Red Sox erwischte - sportlich jedenfalls. Der Titelverteidiger schied gegen die Rays 3:4 aus. Was ganz nach meinem Sinn war. ( I hate the BoSox)

Am dramatischsten stellt ist die Lage für die Stadt New York. Gleich drei Mannschaften (Baseball: Mets und Yankees, Basketball: Nets) wollen hier derzeit in neue Stadien umziehen. Es sin allesamt Projekte, die während der fetten Jahre geplant wurden. Nun sind alle drei Bauvorhaben gefährdet. Die Grundsteinlegung für die neue Arena der New Jersey Nets in Brooklyn wurde bereits auf unbestimmte Zeit verschoben. Die Finanzierung ist durch die Finanzkrise praktisch unmöglich geworden. Die Stadt, die dringend Steuereinnahmen benötigt, zögert dem Bauherrn Bruce Ratner die Ausgabe steuerfreier Bauanleihen zu gestatten. Der geplante Hauptabnehmer der Anleihen, das Bankhaus Goldmann Sachs, ist von der Bankenkrise schwer gebeutelt und will sich zu dem Projekt derzeit nicht äussern. Damit wackelt auch der Verkauf der Namensrechte an die Barclays ank, die ihrerseits durch den Aufkauf von Lehman Brothers belastet ist.
Ob die Citibank ihr $ 300 Mio. Versprechen hält, das neue Baseball Stadion der Mets in Queens zu bauen, bezweifeln die Experten ebenfalls. Die Citicorp musste in der vergangenen Woche jedenfalls einen Milliarden-Quartalsverlust. Zum Glück steht das "alte" Shea Stadion gleich daneben und kann noch ein paar Jahre herhalten.

Das neue Yankees Stadion steht zwar schon, die Rückzahlung der Bauanleihen über $ 800 Mio (über CHF 1 Mia.) könnte Yankees Boss George Steinbrenner jedoch finanziell das Genick brechen. Er muss ja immerhin pro Saison 1/4 dieses Betrages für den Lohn seiner Spieler aufbringen. Es ginge auch mit weniger wenn man die Club-Payrolls vergleicht. Zum Beispiel: die Tampa Bay Rays, welche dieses Jahr in den World Series gegen die Phillies aus Philadelphia spielen, kommen notabene mit 4.8x weniger oder 21 % der Lohnsumme welche A-Rod, Jeter und Co. kassieren aus. Sogar die Phillies kommen mit weniger als der Hälfte aus.

Da bei meinem Lieblingssport Baseball bekanntlich ohne Statistiken nichts geht, liefere ich euch hier noch eine andere Hochrechnung was den Lohn von A-Rod betrifft. Gemäss seinen Stats kassierte er im 2008:

$ 195'652 pro game played
$ 52'941 pro at bat
$ 259'615 pro run
$ 175'324 pro hit
$ 771'428 pro home run
$ 262'135 pro run batted in (RBI)
und las but not least: $ 230'769 pro strike out... In NY ist halt alles ein bisschen teurer... just crazy!

Im Vertrauen auf den Fortbestand eines hochpreisigen Marktes hat er die neue Arena ganz auf Luxus-Suiten ausgelegt. Bis zu $ 800.000 pro Saison sollen diese kosten. Jetzt hat der US-Kongress auch noch gegen die Yankees eine Untersuchung eingeleitet. Steinbrenner und die Stadt New York sollen das Stadion überbewertet haben, um mehr steuerfreie Anleihen ausgeben zu können. Deshalb soll den Anleihen jetzt die Steuerbefreiung wieder entzogen werden. Was auch ganz nach meinem Sinn wäre. (I hate the Yankees).

Die Nets, die sich darauf eingerichtet haben, in ihrer abgehalfterten Halle zwischen zwei Autobahnen in New Jersey zu bleiben, verteilen derweil Saisonkarten auf Pump – die Fans müssen erst am Ende des Jahres zahlen. Nur so glauben die Nets, die Ränge noch einigermassen voll zu kriegen. An Luxusboxen denkt hier, nur 15 Kilometer von der Wall Street entfernt, kein Mensch mehr.

Die Yankees am Boden... wie treffend für diese Saison, für diese Stadt, für dieses Land

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Alle reden von Finanzkrise II: Was macht Sarah Palin

Kleider machen Leute - und Politikerkarrieren: In Outfit, Make-up und Frisur der republikanischen US-Vizepräsidentschaftskandidatin Sarah Palin sollen bislang rund $ 150.000 investiert worden sein - und das in Zeiten der Finanzkrise.

Nicht von ungefähr haftet Sarah Palin der Spitzname "Caribou-Barbie" an: Mag sie in politischen Belangen auch weitgehend glück- und hilflos agieren, so tritt die US-Vizepräsidentschaftskandidatin zumindest optisch stets bis aufs I-Tüpfelchen gestylt auf: in Highheels, dezenten Bürokostümen, perfekt geschminkt und mit sturmfester Betonfrisur.

Doch das kostet: Die Republikaner sollen bislang mehr als $ 150.000 in Kleidung und Make-up von Sarah Palin gesteckt haben. Das meldet das Internet-Portal
Politico unter Berufung auf Finanzunterlagen des für die Wahlkampagne und Spenden zuständige Bundeskomitee der Partei (RNC).

Laut dem Bericht von Politico soll laut den offen gelegten Finanzunterlagen das "accessorizing" Anfang September gestartet haben, welche ein Total an Rechnungen von "
Saks Fifth Avenue" in St. Louis und New York von $49'425.74 aufwiesen.



Wie Maria und ich aus eigener Erfahrung wissen, Pumps aus dem "Saks Fifth Avenue" sind teuer aber muss frau einfach haben und mann auch, hier fehlen aber definitv die roten Sohlen, gell meine Liebste ;-)


Die Unterlagen zeigen auch ein paar "big-time shopping trips" bei Neiman Marcus in Minneapolis, welche eine wahre Einkaufsorgie von $75'062.63 verursachten. Das RNC gab auch $4'716.49 im September für Haar und Make up aus. Laut "Politico" tauchten derartige Ausgaben nicht in den Unterlagen der Republikaner auf, bevor Palin im August zur Vize-Kandidatin ernannt wurde.

Demnach sollen in hochklassigen Modeläden in St. Louis, New York und Minneapolis rund 125.000 Dollar (knapp 98.000 Euro) für das Outfit der 44-Jährigen ausgegeben worden sein.

Palins Privatleben wird allmählich zur Belastung für McCain. Es sei immer geplant gewesen, die Kleider nach dem Wahlkampf für Wohltätigkeitszwecke zu spenden, teilte das republikanische Wahlkampfbüro nach Erscheinen des Berichts mit. Genauere Angaben über die Ausgaben machte es nicht.

Es sei "bemerkenswert", dass angesichts der drängenden Probleme, vor denen die USA stünden, über "Hosenanzüge und Blusen" diskutiert werde, heißt es aus Kreisen der Republikaner.


Welch ein Hohn! Man erinnere sich: im 2000, bekamm Al Gore ein Satz heisse Ohren für das Wechsel seines Styles. Im 2006 wurde Hillary Clinton für zwei Haar Styling Sessions von $3' 000 gemobbt.
Da waren noch John Edwards’ $400 Coiffeurbesucche und im 2007 McCain’s $520 schwarze Ferragamo Schuhe. Aber Sarah schlägt sie alle.


Die Einsicht von Finanzunterlagen vom "Democratic National Committee (DNC)" für die Kampagne von Barack Obama zeigte keine nur im Ansatz ähnlich hohe Ausgaben.