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Donnerstag, 8. Oktober 2009

Tigers' magical ride ends in game 163

Detroit fought valiantly from start to finish, but when push came to shove, the Tigers were unable to beat the Twins in a one-game tiebreaker at the Metrodome, falling one win short of clinching the AL Central and making the playoffs.

Finally, in Fernando Rodney's fourth inning of work, the Twins punched their postseason ticket. Gomez's leadoff single in the bottom of the inning started the final rally. Cuddyer's ground ball to third stayed just fair, moving Gomez to second as Inge threw over for the out at first. After an intentional walk to Delmon Young, Casilla slapped a grounder through the right side, sending Gomez home.

History will say losing a three-game lead in the American League Central with four games to play was unprecedented heartbreak for the Tigers, as was losing a division it either led alone or shared since May 10. (sic!) That sickening feeling in the Tigers' stomachs says losing a tiebreaker lead in extra innings feels worse.


Manager Jim Leyland's crew had a terrific ride, but fell in the tiebreaker. «It's a tough pill to swallow, obviously,» Leyland said, «but like I told my guys, there's not a manager alive that can complain about what they did today. They played their hearts out.»

Dienstag, 21. April 2009

Bern Cardinals sweep Zurich Barracudas to move to 3-0 on the Season

Bern top, Zurich flop:
The Cards welcomed the 'Cudas to the allmend Sunday, and sent them home unhappy.

Game 1: Chris Beyeler tossed 8 innings of 5 hit baseball for the win. It was Chris' second win in two starts this season. Beyeler struck out eight Barracudas in eight innings of work. Along the way he allowed only three runs, one of those being earned.

Nderim Coma started on the hill for the Barracudas, and wasn't nearly as affective as as the Cards starter. Coma's defense didn't help him, but he also gave up seven hits in 4 innings of work. When he left the game, his team was behind 6-2.

Frank Berchtold relieved Coma, and had his own troubles with control problems. He would allow four hits, and eight runs, in five innings. Berchtold walked eight and hit two, which was the cause of most of his problems.

The Cards would eventually win the game by a score of 14-4. Offensively the Cardinals were led by Tobias Imboden: 3-4, 2 triples, 3 runs scored. John Baum (3-3), reached base all 5 plate appearances.

Game 2: started scoreless for the first two innings. John Baum for the Cards and Benni Montag for the 'Cudas, keeping their opponent of the board.

The Cardinals would be the first to bust loose in the third inning, three doubles in the inning from Miseal Guerrero, Samuel Paulino, and Johnny Perigos doing the damage. The Cards would end up tacking on one run in each of the next two innings, pushing their lead to 5-0 in the fifth inning. John Baum continued to cruise, running into very little trouble, allowing only two hits and one unearned run in a complete game victory. Baum struck out nine along the way, in helping his team achieve a 5-1 victory.

The two wins push the Cards '09 record to 3-0. They resume play next week at home, Sunday 26th of April against the Sissach Frogs.

Montag, 20. April 2009

Yankees Blamage Teil II

Und es geht weiter mit dem Blamieren in der Bronx. Die Yankess lagen gegen die Indianer aus Cleveland am Samstag im fünften Inning bereits mit sage und schreibe 18 runs im Rückstand (Boxscore 2:20). Das Spiel startete zwar für die Yanks gar nicht mal so schlecht. Marc Teixeira (1st Base) schlug gleich im ersten Inning gleich einen «monster blast» in die Stands.

Der Frust kam aber brerits im zweiten Inning, als die Indians gleich 14 Runs heimbrachten inklusive einem ersten «career grand slam» eines Spieler mit dem exotischen Namen Asdrubai Cabrera. Ich liebe diesen Kerl ;-). Der Schussstand von 4:22 endete dann das «New York slug fest massacre».

Hier noch eine Website für alle Yankees haters.

Freitag, 17. April 2009

Yankees blamieren sich beim Season Opener in der Bronx

1,5 Milliarden Dollar für ein neues Stadion, mehr als $ 400 Mio. für neue Stars: Die Yankees hatten sich für diese MLB-Saison nicht gerade wenig vorgenommen. Das Vorhaben ist jedoch aufs Erste gescheitert. Nach der Auftaktpleite in Baltimore gegen die Orioles (5:10) vermasselten am Donnerstag die Cleveland Indians den Yankees die Eröffnung der neuen prunkvollen Arena.

48.271 Zuschauer sahen ein erschütterndes 2:10 gegen den Aussenseiter (double digits again). Teilweise hatten die Fans 2625 Dollar für ein Ticket bezahlt.

«Das ist nicht gerade das, was wir erwartet haben», meinte Yankees-Manager Joe Girardi, «aber die Geschichte des neuen Stadions sollte nicht durch ein Spiel vorbestimmt sein.» Im alten Stadion hatten die Yankees 85 Jahre gespielt und 26 Mal die World Series gewonnen.

Den ersten Homerun im Neuen Yankee Stadium schlug übrigens Jorge Posada der Catcher der «Pinstripes». Dam' I hate the Yankees!


Die Tigers haben übrigens ihren Season Opener im Comerica Park mit 15:2 gegen die Texas Rangers gewonnen. Und dies in diesem Jahr ohne die «Big three» als Sponsoren.

D-Pride: Always a Tiger!

Donnerstag, 5. März 2009

That's not Cricket

Als begeisterter Baseball- und Golfspieler, liebe ich alle Sportarten, bei denen irgendwie mit einem Schläger ein Ball weit weggeschlagen werden muss. Einer meiner weiteren Lieblingssportarten ist daher auch Cricket.

Kurze Einführung:
Cricket ist eine Mannschaftssportart, die vor allem in England und den Ländern des Commonwealth grosse Popularität geniesst. Beim Cricket dreht sich alles um das Duell zwischen dem Werfer (Bowler) und dem Schlagmann (Batsman). Der Bowler versucht den Batsman zu einem Fehler zu bewegen, damit dieser ausscheidet, der Batsman seinerseits versucht den Ball wegzuschlagen, wofür er Punkte (Runs) bekommen kann. Der Bowler wird durch die anderen Feldspieler unterstützt, die den Ball so schnell wie möglich wieder zurückbringen müssen.

Die Regeln gelten in anderen Ländern als kompliziert bis unverständlich. Dies liegt vor allem daran, dass sich die Grundkonstellation von anderen Mannschaftssportarten (mit Ausnahme von Baseball) deutlich unterscheidet, so dass ein Anknüpfungspunkt an bereits Bekanntes nicht gegeben ist. Während bei anderen Sportarten Angriff und Verteidigung ineinandergreifen und einander innerhalb eines Spielzuges abwechseln können, sind die Phasen beim Cricket klar voneinander getrennt. Jeweils eine Zeit lang ist eine Mannschaft diejenige, die Runs (Punkte) erzielt, während die andere versucht, dies zu verhindern; anschließend wird gewechselt. Eine solche Phase heisst Innings.

Von der Mannschaft, die Runs erzielt, sind zwei Spieler auf dem Spielfeld, die so genannten Batsmen, von der anderen alle elf Spieler.

Die Batsmen stehen einander auf der Pitch gegenüber. Hinter ihnen steht je ein Wicket. Ein Run wird erzielt, wenn es ihnen gelingt, die Position zu tauschen, sie also einmal über die Pitch rennen. Die andere Mannschaft versucht nun, dafür zu sorgen, dass einer der Batsmen ausscheidet (Dismissal). Ist dies der Fall, so übernimmt ein anderer Spieler seiner Mannschaft dessen Position. Haben alle Mannschaftsmitglieder einmal ihre Position als Batsman eingenommen und sind wieder ausgeschieden, so dass nur noch ein Batsman übrig bleibt, endet das Innings. Jetzt tauschen die beiden Mannschaften die Rollen, so dass die Mannschaft, die bislang versucht hat Runs zu erzielen, jetzt versucht, die gegnerischen Batsmen ausscheiden zu lassen. Ein vollständiges Cricketspiel besteht aus ein oder zwei Innings pro Mannschaft. Die Mannschaft, die in ihrem einen oder ihren beiden Innings zusammen mehr Runs erzielt und es schafft, die gegnerische Mannschaft einmal bzw. zweimal ausscheiden zu lassen, gewinnt das Spiel (Ergebnis Cricket). Mehr über Cricket findet ihr hier.

Wie gesagt verfolge ich neben dem Geschehen in der MLB und meinen Detroit Tigers, eben auch die das Geschehen rund um diesen grossartigen und traditionsreichen Sport (Test Cricket, First-Class Cricket, One-Day Cricket (ODI), Twenty20 ). Auch hier habe ich natürlich eine meine Lieblingsmannschaft auserkohren: Es ist diejenige aus New Zealand.

Auch die Mannschaften aus Indien und Sri Lanka verfolge ich aufmerksam, da ich die Art und Weise ihres offensiven und unkonventionellen Spiels schätze. Man promoted die Spieler aus Indien auch als «Rock Stars of Cricket», was eigentlich alles sagt. Und natürlich die Mannschaft aus England dem Mutterland des Crickets. Internationale Cricket Highlights Videos findet ihr übrigens hier.

That's not Cricket
Leider wurden aber die Cricket-Spieler der Mannschaft aus Sri Lanka auf der Fahrt zum zweiten Test-Match gegen Pakistan in Lahore, am Dienstag 03.03.2009 von Terroristen angegriffen. Neben vielen Toten (Polizisten und Zivilisten) wurden auch 4 Spieler verletzt. Dies ist ein trauriger Tag für den Cricket-Sport sowie für die Sportwelt. Man war sich sicher, dass so etwas in einem Land, dass zwar als politisch unstabil ist, nie vorkommen kann, da vorallem in diesen Breitengraden, Cricket einen enorm hohen Stellenwert geniesst und neben der Religion nebenbei das Wichtigste ist.

That's not Cricket! Ein Auspruch der fehlende «sportsmanship» anklagt.



Brendon McCullum New Zealand Batsman & Wicket Keeper
Mahendra Dhoni Indian Wicket Keeper


Virender Sehwag Indian Batsman


Malinda Warnapura Sri Lankan Batsman

Montag, 3. November 2008

United Countries of Baseball

Die Baseball-Season 2008 ist zu Ende, die Phillies aus Philadelphia haben alles gewonnen und ich muss wieder bis zum Frühling warten bis die nächsten 162 Spiele der "boys of summer" starten.

Ich hoffe, dass meine Tigers aus Detroit in der nächsten Saison besser vom Fleck kommen und es den Phillies gleich tun werden: Auch die Tigers warten seit 24 Jahren auf einen erneuten Gewinn der World Series. Nächstes Jahr wäre es das 25'igste. Ein gutes Omen, bei den Phillies hat es auch so lang gedauert (28 Jahre), und das wäre doch ein Jubiläum, oder?

Für alle Nicht-Baseball-Kenner hier ein Plan, welcher euch sehr schön gestaltet, die Team der nordamerikanischen Ligen zeigt (American und National, welche Teams in welcher Liga spielen findet ihr hier).

Montag, 27. Oktober 2008

A little Baseball history

Die Philadelphia Phillies haben das vierte Spiel der amerikanischen Baseball Worldseries gewonnen. Gegen die Tampa Bay Rays können sie heute Nacht vor heimischem Publikum "Weltmeister" werden.

Gleich vier Homeruns gelangen den Phillies, die sich sich gegen die Rays klar und deutlich mit 10:2 durchsetzten. Philadelphias "starting pitcher" Joe Blanton gelang dabei ein besonderes Highlight und schrieb Baseball Geschichte: Er ist seit 34 Jahren der erste Pitcher, der in den World Series einen Homerun schaffte. Ryan Howard schlug den Ball gleich zweimal über die "outfield fence" , Jayson Werth ein weiteres Mal.

Normalerweise ist es doch ein aussergewöhnliches Erlebnis, wenn ein Pitcher ein Homerun schlägt. Pitcher sind eigentlich dazu "verdammt" den Ball möglichst schnell und fies zu werfen, d.h. sich auf das Werfen und nicht auf das Schlagen zu konzentrieren.


In der American League kommen die Pitcher überhaupt nicht zum schlagen. Für sie schlägt ein sogenannter "designated hitter" (nicht zu verwechseln mit einem "pinch hitter"). Und wenn dann ein Pitcher doch mal einen über die "outfield fence" schlägt, dann ist das doch ein Spielhöhepunkt und wenn dies in den Worldseries passiert dann eben umso mehr.


Joe Blanton schlägt im 5th inning einen Homer

Als Baseball-Fan und formals aktiver Spieler, liefere ich euch hier natürlich noch die Stats der Pitcher die in Worldseries einen Homer geschlagen haben, gleich mit:
Hurl and Slug (werfen und schlagen)
YearPitcherTeam
2008Joe BlantonPhillies
1974Ken HoltzmanAthletics
1970Dave McNallyOrioles
1969Dave McNallyOrioles
1968Bob GibsonCardinals
1968Mickey LolichTigers
1967Jose SantiagoRed Sox
1967Bob GibsonCardinals
1965Mudcat GrantTwins
1958Lew BurdetteBraves
1940Bucky WaltersReds
1926Jess HainesCardinals
1924Rosy RyanGiants
1924Jack BtleyGiants
1920Jim BagbyIndians

Donnerstag, 23. Oktober 2008

800.000 Dollar für eine Luxus-Box: Wall Street vs. Baseball

Boston ist nur eine dreistündige Zugfahrt von New York entfernt, doch in der vergangenen Woche schien es so, als sei die Neu-England-Metropole auf einem anderen Planeten.

Während auf den Strassen von Manhattan wegen des Wall-Street-Fiasko Depression und Verängstigung herrschte, schien in Boston die Welt noch in Ordnung. Der Fenway-Park war während der ALCS gegen Tampa Bay ausverkauft, und die Fans feierten ihre Red Sox so unbekümmert, als gäbe es weder den Kursverfall an der Börse noch eine aufkommende Wirtschaftskrise mit unabsehbarem Ausmass. Bis es dann auch die Red Sox erwischte - sportlich jedenfalls. Der Titelverteidiger schied gegen die Rays 3:4 aus. Was ganz nach meinem Sinn war. ( I hate the BoSox)

Am dramatischsten stellt ist die Lage für die Stadt New York. Gleich drei Mannschaften (Baseball: Mets und Yankees, Basketball: Nets) wollen hier derzeit in neue Stadien umziehen. Es sin allesamt Projekte, die während der fetten Jahre geplant wurden. Nun sind alle drei Bauvorhaben gefährdet. Die Grundsteinlegung für die neue Arena der New Jersey Nets in Brooklyn wurde bereits auf unbestimmte Zeit verschoben. Die Finanzierung ist durch die Finanzkrise praktisch unmöglich geworden. Die Stadt, die dringend Steuereinnahmen benötigt, zögert dem Bauherrn Bruce Ratner die Ausgabe steuerfreier Bauanleihen zu gestatten. Der geplante Hauptabnehmer der Anleihen, das Bankhaus Goldmann Sachs, ist von der Bankenkrise schwer gebeutelt und will sich zu dem Projekt derzeit nicht äussern. Damit wackelt auch der Verkauf der Namensrechte an die Barclays ank, die ihrerseits durch den Aufkauf von Lehman Brothers belastet ist.
Ob die Citibank ihr $ 300 Mio. Versprechen hält, das neue Baseball Stadion der Mets in Queens zu bauen, bezweifeln die Experten ebenfalls. Die Citicorp musste in der vergangenen Woche jedenfalls einen Milliarden-Quartalsverlust. Zum Glück steht das "alte" Shea Stadion gleich daneben und kann noch ein paar Jahre herhalten.

Das neue Yankees Stadion steht zwar schon, die Rückzahlung der Bauanleihen über $ 800 Mio (über CHF 1 Mia.) könnte Yankees Boss George Steinbrenner jedoch finanziell das Genick brechen. Er muss ja immerhin pro Saison 1/4 dieses Betrages für den Lohn seiner Spieler aufbringen. Es ginge auch mit weniger wenn man die Club-Payrolls vergleicht. Zum Beispiel: die Tampa Bay Rays, welche dieses Jahr in den World Series gegen die Phillies aus Philadelphia spielen, kommen notabene mit 4.8x weniger oder 21 % der Lohnsumme welche A-Rod, Jeter und Co. kassieren aus. Sogar die Phillies kommen mit weniger als der Hälfte aus.

Da bei meinem Lieblingssport Baseball bekanntlich ohne Statistiken nichts geht, liefere ich euch hier noch eine andere Hochrechnung was den Lohn von A-Rod betrifft. Gemäss seinen Stats kassierte er im 2008:

$ 195'652 pro game played
$ 52'941 pro at bat
$ 259'615 pro run
$ 175'324 pro hit
$ 771'428 pro home run
$ 262'135 pro run batted in (RBI)
und las but not least: $ 230'769 pro strike out... In NY ist halt alles ein bisschen teurer... just crazy!

Im Vertrauen auf den Fortbestand eines hochpreisigen Marktes hat er die neue Arena ganz auf Luxus-Suiten ausgelegt. Bis zu $ 800.000 pro Saison sollen diese kosten. Jetzt hat der US-Kongress auch noch gegen die Yankees eine Untersuchung eingeleitet. Steinbrenner und die Stadt New York sollen das Stadion überbewertet haben, um mehr steuerfreie Anleihen ausgeben zu können. Deshalb soll den Anleihen jetzt die Steuerbefreiung wieder entzogen werden. Was auch ganz nach meinem Sinn wäre. (I hate the Yankees).

Die Nets, die sich darauf eingerichtet haben, in ihrer abgehalfterten Halle zwischen zwei Autobahnen in New Jersey zu bleiben, verteilen derweil Saisonkarten auf Pump – die Fans müssen erst am Ende des Jahres zahlen. Nur so glauben die Nets, die Ränge noch einigermassen voll zu kriegen. An Luxusboxen denkt hier, nur 15 Kilometer von der Wall Street entfernt, kein Mensch mehr.

Die Yankees am Boden... wie treffend für diese Saison, für diese Stadt, für dieses Land