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Montag, 11. Januar 2010

Last man Jack: My first cricket shots as a tailender batsman

On this videos John Alonso (wearing a black cap) and Usman Ali Shaikh (wearing a white hat), Swiss Twenty20 Cup Basel Cricket ground.





Well, you can get a cricketer into a baseballer but can't get a baseballer out of a cricketer.

Montag, 25. Mai 2009

Cheerleaders und Cricket

Sicher fragt ihr euch was Cheerleaders mit Cricket gemeinsam haben. Kennen wir doch die hübschen und sportlichen jungen Damen mit ihren Cheers vorallem aus dem American Football. Weit gefehlt! 

Die Indian Premier League IPLein Wettbewerb für indische Cricketmannschaften, wird vom Board of Control for Cricket in India, dem indischen Cricket-Verband, abgehalten, und die Spielform ist das Twenty20-Cricket.

Die Indian Premier League wurde direkt in ihrer ersten Saison 2008 zu einer der populärsten Sportveranstaltungen Indiens. Doch auch in Pakistan, Sri Lanka und Bangladesch konnte die IPL überraschend viele Fans gewinnen. Auch in der Karibik fand die IPL grossen Anklang.


In Südafrika hingegen stand die IPL in direkter Konkurrenz zum Englischen Premier League Fußball und lokalen Rugby-Wettbewerben, so daß das Interesse eher gering ausfiel. Auch in England war das Interesse an der IPL bisher noch nicht sehr ausgewachsen, dies könnte sich aber zur Saison 2009 ändern, da nunmehr auch englische Spieler teilnehmen dürfen, was bislang vom Englischen Verband untersagt war.


Kaum nennenswerte Beachtung fand die IPL hingegen in Australien und Neuseeland, was vor allem an der Zeitverschiebung liegt, durch die Spiele dort mitten in der Nacht übertragen werden.


An der IPL nahmen 2009 die folgende Franchisen teil:

  • Bangalore Royal Challengers
  • Chennai Super Kings
  • Delhi DareDevils
  • Deccan Chargers
  • Kolkata Knight Riders
  • Kings XI Punjab
  • Mumbai Indians
  • Rajasthan Royals
Alle Franchisen treten jeweils einmal 2x (home, away) gegeneinander an. Die zum Abschluss vier besten Mannschaften treten in jeweils einem Halbfinalspiel an, um die Finalisten zu ermitteln. Die Mannschaften treten in farbiger Spielkleidung an sowie an ODI's. Auf Grund der Wahlen in Indien, wurde die komplette Liga dieses Jahr nach Südafrika verlagert. In acht Städten werden nun die Spiele ausgetragen. Da dort Cricket ebenfalls überaus beliebt ist und die IPL als weltbeste Liga gilt, waren sämtliche Spiele in kürzester Zeit ausverkauft.


Die Spiele sind begleitet von Musik und eben Cheerleaders, welche die Massen der jeweiligen Fan-Kurven «einheizen». Es versteht sich von selbst, dass dieses Event, ähnlich der FIFA Fussball-WM ein Milliardengeschäft ist. Die Finanzierung des Wettbewerbs erfolgt daher vornehmlich über Fernsehrechte. Am 15. Januar 2008 konnte sich ein Konsortium bestehend aus Sony Entertainment Television und der World Sport Group die weltweiten Senderechte an der IPL sichern. Der Vertrag hat dabei eine Laufzeit von zehn Jahren und sichert der IPL insgesamt 1,026 Milliarden US-Dollar zu.

Die Sieger der diesjährigen IPL sind die Deccan Chargers, welche die Bangalore Royal Challengers im Final vom 24.05. 2009 mit 7 Wickets geschlagen haben. Notabene landeten die Chargers im 2008 auf dem letzen Platz.

Schaut euch mal die Zusammenfassung des Finals an. Sir Donald 'Don' George Bradman würde sich wahrscheinlich im Grabe umdrehen... nach den Cheerleaders? Entscheidet selbst...

Deccan Bat


Bangalore Bat I


II



Montag, 20. April 2009

Amazing piece of wicket keeping

Dieses «dismissal» von Raul Dravid (IND) durch Brendon McCullum (NZL) ist ein wahrhaft brillantes «wicket keeping» Beispiel. Schlicht genial in Ausführung und  Antizipation.


Freitag, 17. April 2009

Another little history in cricket

Die «Rockstars of Cricket» aus Indien hat also den Test (inkl. ODI's) gegen New Zealand mit 1:0 gewonnen und wieder einmal Cricket-Geschichte geschrieben. Congratulations: A job well done by professional India.

Hier eine Zusammenfassung von Sidharth Monga, die ich euch in englischer Sprache poste. So kommt es meiner Meinung nach einfach viel besser «rüber»:

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The final Test of the series summed up where India and New Zealand stood with regard to history and Test rankings.

India, not having won a Test series in New Zealand for more than 41 years, shed the daredevilry that has become their trademark of late and went for safety first. It showed how much series wins outside the subcontinent, rare as they have been, mean to an Indian team. You can't really dump all the historical baggage.

With a little help from the weather, New Zealand hung on, which will give them some satisfaction, a mini-milestone for a team on a long road to recovery after sudden retirements and an abrupt changing of the guard. The emergence of Jesse Ryder and the return of Chris Martin will be their biggest gains.

The series confirmed the ICC Test rankings, but in Napier, New Zealand showed they could not be written off as a Test side. After their capitulation in Hamilton, a 3-0 result had become a distinct possibility. In application New Zealand might have lacked, in talent they didn't. But as usual they left their followers wondering which was the real New Zealand: one that almost won in Napier or the one that almost lost next week in Wellington? Did they play above themselves in Napier, or did they under-perform in Wellington? We will know over the next year or two.

The series overall wasn't one that made neutrals sit up and take notice, as did Australia and South Africa in back-to-back series. New Zealand fought over seven days out of the 14 days of cricket. But those seven days made for compelling viewing, Ryder and Daniel Vettori thwarting India's charge on day one, Ryder and Ross Taylor setting up a huge total in Napier, and Martin and Co surprising India on the first day in Wellington. That India survived those days was crucial to the 1-0 result. And those should be the days to remember the series by.
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Go Blackcaps!

Freitag, 27. März 2009

Smart Stats

Beim zweiten Test in Napier hat das New Zealand Cricket-Team einen hervorragenden Start hingelegt. Nach zwei Tagen steht der Score im ersten «Innings» für die Blackcaps bei 619 für 9 (610 runs for 9 wickets). Hervorragendes «batting» von Ryder (201), Taylor (151), McCullum (115), Vettori (55) und Franklin (52) waren die Grundlage für diesen «Mammut Innings».

Da wie im Baseball, auch im Cricket ohne Statistiken «nichts» geht hat diese hervorragende Leistung ein paar interessante Resultate zu Tage gebracht, welche ich euch in der Originalversion natürlich nicht vorenthalten will:

  • New Zealand's total of 619 for 9 declared is their third-highest in Tests, and only the third time they've topped 600. It's the fifth 600-plus score in New Zealand, and the first in ten years.
  • It's the 12th time a team has scored 600-plus in the first innings against India. Of the 11 previous occasions, India have lost seven games and drawn four. The last time it happened was against Sri Lanka in Colombo last year, when India lost by an innings and 239 runs.
  • There were three or more centuries in an innings for New Zealand for only the fifth time in Tests.
  • Jesse Ryder's double-century was the first by a New Zealander since Stephen Fleming's 262 against South Africa in Cape Town nearly three years ago. That was also the last time New Zealand batted more than 150 overs in an innings.
  • Harbhajan Singh averages 53.82 in the first innings of overseas Test. In 18 innings he has taken 29 wickets.
New Zealand batting I 2nd Test, 2nd Day, Napier


New Zealand batting II, 2nd Test, 2nd Day, Napier

Mittwoch, 25. März 2009

You go, girls

Die Frauen des englischen Cricket-Teams haben in Australien den 9. ICC Womens World Cup gewonnen. Die haben im Final die White Ferns aus Neuseeland mit 4 Wickets geschlagen (ODI). Den 3. Platz belegten die Frauen aus Indien welche gegen Australien mit 3 Wickets gewonnen haben. 

Die englischen Cricket-Spielerinnen waren eine Klasse für sich und haben ausnahmslos alle Spiele gewonnen. Meine Favoritinnen aus Neuseeland haben leider das wichtigste Spiel, den Final, verloren. Schade... 

New Zealand batting


England's chase

Nun hoffe ich natürlich, dass die Blackcaps die nächsten 5 Tage den 2. Test gegen Indien für sich entscheiden können damit wir doch noch eine Serie gewinnen. Go Blackcaps!


New Zealand's Kate Pulford «schneidet» den Ball Richtung «Point» 
England's Wicketkeeper Sarah Taylor schaut hinterher...



So «schön» kann Cricket sein... Isa Guha Englands Top Pace Bowler


Dienstag, 24. März 2009

Indien schreibt Cricket-Geschichte

Seit Ende Februar touren die «Rock Stars of Cricket» durch Newseeland. Als Fan beider Teams verfolge ich natürlich die Spiele der «Hosts» und der «Tourists». Mein Lieblings-Team aus Neuseeland schlägt sich recht gut, aber Indien ist für das neuseeländische Team eine «Macht» für sich. Obwohl meine Blackcaps die ersten beiden Twenty20 Spiele gewonnen haben, brachen die Spieler aus Indien dann gleich zwei Rekorde in den ODI-Series.

Seit über 30 Jahre gewann wieder ein indisches Team eine ODI-Serie (3:1) auf der Insel. Nebenbei hat Virender Sehwag auch gleich den schnellsten ODI-Century, den je ein indischer Batsman geschlagen hat, erreicht (60 Bälle für 100 runs im 4. Spiel; ein Century ist übrigens das Erzielen von 100 oder mehr Runs durch einen Batsman in einem Innings).

Auch Sachin Tendulkar war Bestform. Er musste verletzt mit 163 runs von 133 Bällen im 3. Spiel aufgeben (strike rate 122.55). Was für ein Score!

Die Blackcaps kämpften. Präzises und starkes «bowling» sicherten ihnen den Sieg im letzen und 5. Spiel. Jesse Ryder, Brandon McCullum und Martin Cuptill waren als Batsman überragend. Ryder mit 3 (wickets) für 29 (runs) war zudem auch als Bowler (9 overs) im 5. Spiel eine Klasse für sich.


India batting I 4th ODI


India batting II 4th ODI


India batting 5th ODI


New Zealand chase 5th ODI



Der erste Test Match ging dann leider verloren. Sachin Tendulkar war wieder einmal überragend mit seinen 160 «runs» in 136.6 «overs». Da konnten auch die beiden «centurys» von Daniel Vettori und Jesse Ryder nichts entgegenhalten. Der erste Test Match verlor das Team aus Neuseeland mit 10 «wickets».

New Zealand batting I 1st Test


New Zealand batting II 1st Test



Morgen 26.3. startet der 2. Test Match in Napier und ich hoffe, dass die Blackcaps einen guten Start erwischen, viele «boundaries» schlagen und ein paar fiese «bouncer bowlen».



Daniel Vettori spielt einen Schlag auf die «leg side» (New Zealand vs. India, 1st Test, Hamilton, 4th day, March 21, 2009)



Virender Sehwag war gnadenlos gegen die Bowler der Blackcaps

Donnerstag, 5. März 2009

That's not Cricket

Als begeisterter Baseball- und Golfspieler, liebe ich alle Sportarten, bei denen irgendwie mit einem Schläger ein Ball weit weggeschlagen werden muss. Einer meiner weiteren Lieblingssportarten ist daher auch Cricket.

Kurze Einführung:
Cricket ist eine Mannschaftssportart, die vor allem in England und den Ländern des Commonwealth grosse Popularität geniesst. Beim Cricket dreht sich alles um das Duell zwischen dem Werfer (Bowler) und dem Schlagmann (Batsman). Der Bowler versucht den Batsman zu einem Fehler zu bewegen, damit dieser ausscheidet, der Batsman seinerseits versucht den Ball wegzuschlagen, wofür er Punkte (Runs) bekommen kann. Der Bowler wird durch die anderen Feldspieler unterstützt, die den Ball so schnell wie möglich wieder zurückbringen müssen.

Die Regeln gelten in anderen Ländern als kompliziert bis unverständlich. Dies liegt vor allem daran, dass sich die Grundkonstellation von anderen Mannschaftssportarten (mit Ausnahme von Baseball) deutlich unterscheidet, so dass ein Anknüpfungspunkt an bereits Bekanntes nicht gegeben ist. Während bei anderen Sportarten Angriff und Verteidigung ineinandergreifen und einander innerhalb eines Spielzuges abwechseln können, sind die Phasen beim Cricket klar voneinander getrennt. Jeweils eine Zeit lang ist eine Mannschaft diejenige, die Runs (Punkte) erzielt, während die andere versucht, dies zu verhindern; anschließend wird gewechselt. Eine solche Phase heisst Innings.

Von der Mannschaft, die Runs erzielt, sind zwei Spieler auf dem Spielfeld, die so genannten Batsmen, von der anderen alle elf Spieler.

Die Batsmen stehen einander auf der Pitch gegenüber. Hinter ihnen steht je ein Wicket. Ein Run wird erzielt, wenn es ihnen gelingt, die Position zu tauschen, sie also einmal über die Pitch rennen. Die andere Mannschaft versucht nun, dafür zu sorgen, dass einer der Batsmen ausscheidet (Dismissal). Ist dies der Fall, so übernimmt ein anderer Spieler seiner Mannschaft dessen Position. Haben alle Mannschaftsmitglieder einmal ihre Position als Batsman eingenommen und sind wieder ausgeschieden, so dass nur noch ein Batsman übrig bleibt, endet das Innings. Jetzt tauschen die beiden Mannschaften die Rollen, so dass die Mannschaft, die bislang versucht hat Runs zu erzielen, jetzt versucht, die gegnerischen Batsmen ausscheiden zu lassen. Ein vollständiges Cricketspiel besteht aus ein oder zwei Innings pro Mannschaft. Die Mannschaft, die in ihrem einen oder ihren beiden Innings zusammen mehr Runs erzielt und es schafft, die gegnerische Mannschaft einmal bzw. zweimal ausscheiden zu lassen, gewinnt das Spiel (Ergebnis Cricket). Mehr über Cricket findet ihr hier.

Wie gesagt verfolge ich neben dem Geschehen in der MLB und meinen Detroit Tigers, eben auch die das Geschehen rund um diesen grossartigen und traditionsreichen Sport (Test Cricket, First-Class Cricket, One-Day Cricket (ODI), Twenty20 ). Auch hier habe ich natürlich eine meine Lieblingsmannschaft auserkohren: Es ist diejenige aus New Zealand.

Auch die Mannschaften aus Indien und Sri Lanka verfolge ich aufmerksam, da ich die Art und Weise ihres offensiven und unkonventionellen Spiels schätze. Man promoted die Spieler aus Indien auch als «Rock Stars of Cricket», was eigentlich alles sagt. Und natürlich die Mannschaft aus England dem Mutterland des Crickets. Internationale Cricket Highlights Videos findet ihr übrigens hier.

That's not Cricket
Leider wurden aber die Cricket-Spieler der Mannschaft aus Sri Lanka auf der Fahrt zum zweiten Test-Match gegen Pakistan in Lahore, am Dienstag 03.03.2009 von Terroristen angegriffen. Neben vielen Toten (Polizisten und Zivilisten) wurden auch 4 Spieler verletzt. Dies ist ein trauriger Tag für den Cricket-Sport sowie für die Sportwelt. Man war sich sicher, dass so etwas in einem Land, dass zwar als politisch unstabil ist, nie vorkommen kann, da vorallem in diesen Breitengraden, Cricket einen enorm hohen Stellenwert geniesst und neben der Religion nebenbei das Wichtigste ist.

That's not Cricket! Ein Auspruch der fehlende «sportsmanship» anklagt.



Brendon McCullum New Zealand Batsman & Wicket Keeper
Mahendra Dhoni Indian Wicket Keeper


Virender Sehwag Indian Batsman


Malinda Warnapura Sri Lankan Batsman