Montag, 25. Mai 2009

Cheerleaders und Cricket

Sicher fragt ihr euch was Cheerleaders mit Cricket gemeinsam haben. Kennen wir doch die hübschen und sportlichen jungen Damen mit ihren Cheers vorallem aus dem American Football. Weit gefehlt! 

Die Indian Premier League IPL, ein Wettbewerb für indische Cricketmannschaften, wird vom Board of Control for Cricket in India, dem indischen Cricket-Verband, abgehalten, und die Spielform ist das Twenty20-Cricket.

Die Indian Premier League wurde direkt in ihrer ersten Saison 2008 zu einer der populärsten Sportveranstaltungen Indiens. Doch auch in Pakistan, Sri Lanka und Bangladesch konnte die IPL überraschend viele Fans gewinnen. Auch in der Karibik fand die IPL grossen Anklang.


In Südafrika hingegen stand die IPL in direkter Konkurrenz zum Englischen Premier League Fußball und lokalen Rugby-Wettbewerben, so daß das Interesse eher gering ausfiel. Auch in England war das Interesse an der IPL bisher noch nicht sehr ausgewachsen, dies könnte sich aber zur Saison 2009 ändern, da nunmehr auch englische Spieler teilnehmen dürfen, was bislang vom Englischen Verband untersagt war.


Kaum nennenswerte Beachtung fand die IPL hingegen in Australien und Neuseeland, was vor allem an der Zeitverschiebung liegt, durch die Spiele dort mitten in der Nacht übertragen werden.


An der IPL nahmen 2009 die folgende Franchisen teil:

  • Bangalore Royal Challengers
  • Chennai Super Kings
  • Delhi DareDevils
  • Deccan Chargers
  • Kolkata Knight Riders
  • Kings XI Punjab
  • Mumbai Indians
  • Rajasthan Royals
Alle Franchisen treten jeweils einmal 2x (home, away) gegeneinander an. Die zum Abschluss vier besten Mannschaften treten in jeweils einem Halbfinalspiel an, um die Finalisten zu ermitteln. Die Mannschaften treten in farbiger Spielkleidung an sowie an ODI's. Auf Grund der Wahlen in Indien, wurde die komplette Liga dieses Jahr nach Südafrika verlagert. In acht Städten werden nun die Spiele ausgetragen. Da dort Cricket ebenfalls überaus beliebt ist und die IPL als weltbeste Liga gilt, waren sämtliche Spiele in kürzester Zeit ausverkauft.


Die Spiele sind begleitet von Musik und eben Cheerleaders, welche die Massen der jeweiligen Fan-Kurven «einheizen». Es versteht sich von selbst, dass dieses Event, ähnlich der FIFA Fussball-WM ein Milliardengeschäft ist. Die Finanzierung des Wettbewerbs erfolgt daher vornehmlich über Fernsehrechte. Am 15. Januar 2008 konnte sich ein Konsortium bestehend aus Sony Entertainment Television und der World Sport Group die weltweiten Senderechte an der IPL sichern. Der Vertrag hat dabei eine Laufzeit von zehn Jahren und sichert der IPL insgesamt 1,026 Milliarden US-Dollar zu.

Die Sieger der diesjährigen IPL sind die Deccan Chargers, welche die Bangalore Royal Challengers im Final vom 24.05. 2009 mit 7 Wickets geschlagen haben. Notabene landeten die Chargers im 2008 auf dem letzen Platz.

Schaut euch mal die Zusammenfassung des Finals an. Sir Donald 'Don' George Bradman würde sich wahrscheinlich im Grabe umdrehen... nach den Cheerleaders? Entscheidet selbst...

Deccan Bat


Bangalore Bat I


II



Freitag, 1. Mai 2009

Chrysler-Insolvenz leitet Epochen(w)ende in Detroit ein

Der Schritt war unausweichlich geworden: Als erster der «big three» der US-Autoindustrie hat Chrysler Insolvenz beantragt. Das umstrukturierte Unternehmen soll danach an die Gewerkschaften und Fiat gehen - ein Vorgang von historischer Tragweite. Der Ikone GM droht nun ein ähnliches Schicksal.

Die Lage war ernst, der Präsident trotzdem gut gelaunt. «Hey folks!», rief er den Reportern am Donnerstag im Weissen Haus zu, als er sie zum zweiten Mal binnen Stunden traf. «Ich weiss, ihr habt in letzter Zeit nicht genug von mir gesehen.»

Der Scherz sollte wohl die Dramatik der Stunde überspielen. Dabei war die Nachricht, die Obama verkündete, im Prinzip längst bekannt. Sein Team hatte die Reporter zuvor mit Hintergrundgesprächen und lancierten Zitaten gut eingestimmt. Die Botschaft an die Öffentlichkeit sollte klipp und klar sein - unmissverständlich. Ein Obama-Berater umschrieb das Szenario so: «Niemand wollte es, aber jeder musste sich darauf einstellen, und als es so kam, waren wir bereit.»

Das besagte Szenario war die Insolvenz von Chrysler. An diesem Donnerstag lief die allerletzte Galgenfrist für den maroden Autokonzern ab: Entweder einigte er sich mit seinen Gläubigern - oder die Regierung, die ihn mit bisher $ 4,5 Mia. am staatlichen Geldtropf hält, lässt ihn ins Konkursverfahren schlittern. Letzteres war das, was schliesslich geschah.

Obama hatte die Nation schon am Vorabend vorbereitet. «Selbst wenn sie eine Form der Insolvenz durchlaufen müssten», sagte er bei seiner 100-Tage-Pressekonferenz, «wäre es eine sehr schnelle Art von Insolvenz.» Sprich: Das Angstwort Insolvenz bedeutet keinesfalls das Ende. «Sie könnten weiter operieren und in einer viel stärkeren Position daraus hervorgehen.»

Nicht mal eine Stunde nach Obamas Auftritt reichte Chrysler bei einem New Yorker Gericht offiziell den Konkursantrag ein. Als erster der vormals «big three» Detroits leitet der Konzern damit - in einem historischen Moment für diese einst stolze, im US-Nationalgefühl tief verwurzelte Industrie - das geordnete Insolvenzverfahren ein. Danach soll die entschlackte Firma an die Gewerkschaften, den italienischen Autobauer Fiat und, als Minderheitspartner, die Regierungen der USA und Kanadas gehen.

Ist das das Ende Detroits? Oder der Beginn von «Detroit light» - einer Autostadt mit einer verbliebenen Auto-Rumpfindustrie, doch ohne die frühere Allmacht und mit erheblicher Auslandskontrolle? Denn dasselbe Schicksal droht nun auch GM: Das hat zwar noch einen Monat länger Zeit, steht aber vor einer ähnlich dramatischen Konsequenz - und hat bereits erste Schritte dazu eingeleitet.

Obama verklärte das Drama mit blumiger Rhetorik zu einer typisch amerikanischen Story vom Aufstieg aus der Asche, von Hoffnung nach dem Fall: «Einer der geschichtsträchtigsten Autobauer Amerikas», sagte er, bekomme durch die Insolvenz «eine zweite Chance».

«Chapter 11» heisst dieser in Detroit bisher nur mit apokalyptischem Schaudern quittierte Schritt, benannt nach einem Paragrafen des US-Konkursrechts. An dessen Ende steht selten die Liquidation, wie viele beim Wort «bankruptcy» gleich befürchten - diese liefe über «Chapter 7».

Sondern ein verschlanktes, kleineres, doch nicht unbedingt unabhängiges Unternehmen. In diesem Fall ein Unternehmen, das zu 35 Prozent Fiat gehört.

Vielleicht fahre ich dann meinen 300c beim nächsten Service zur Fiat-Garage. What a shame!


In the beginning, God made the Charger.... and it was good!

God bless Detroit! D-Pride 4 ever!

Samstag, 25. April 2009

World Builder: the Future of Interacting with Holographic Tools

Ein seltsamer Mann mit einem Set von anspruchsvollen holographischen Werkzeuge, baut einee Welt für die Frau, die er liebt, wie SketchUp on steroids.

Dieses preisgekrönte Kurzfilm wurde vom Filmemacher Bruce Branit, auch allgemein bekannt als Co-Schöpfer of '405', realisiert. World Builder wurde in einem einzigen Tag gefilmt, gefolgt von etwa 2 jährigen Nachbearbeitung (post production).


Microsoft, are you seeing this? Schaut euch den Film an... brave new world...

Dienstag, 21. April 2009

Bern Cardinals sweep Zurich Barracudas to move to 3-0 on the Season

Bern top, Zurich flop:
The Cards welcomed the 'Cudas to the allmend Sunday, and sent them home unhappy.

Game 1: Chris Beyeler tossed 8 innings of 5 hit baseball for the win. It was Chris' second win in two starts this season. Beyeler struck out eight Barracudas in eight innings of work. Along the way he allowed only three runs, one of those being earned.

Nderim Coma started on the hill for the Barracudas, and wasn't nearly as affective as as the Cards starter. Coma's defense didn't help him, but he also gave up seven hits in 4 innings of work. When he left the game, his team was behind 6-2.

Frank Berchtold relieved Coma, and had his own troubles with control problems. He would allow four hits, and eight runs, in five innings. Berchtold walked eight and hit two, which was the cause of most of his problems.

The Cards would eventually win the game by a score of 14-4. Offensively the Cardinals were led by Tobias Imboden: 3-4, 2 triples, 3 runs scored. John Baum (3-3), reached base all 5 plate appearances.

Game 2: started scoreless for the first two innings. John Baum for the Cards and Benni Montag for the 'Cudas, keeping their opponent of the board.

The Cardinals would be the first to bust loose in the third inning, three doubles in the inning from Miseal Guerrero, Samuel Paulino, and Johnny Perigos doing the damage. The Cards would end up tacking on one run in each of the next two innings, pushing their lead to 5-0 in the fifth inning. John Baum continued to cruise, running into very little trouble, allowing only two hits and one unearned run in a complete game victory. Baum struck out nine along the way, in helping his team achieve a 5-1 victory.

The two wins push the Cards '09 record to 3-0. They resume play next week at home, Sunday 26th of April against the Sissach Frogs.

Montag, 20. April 2009

Amazing piece of wicket keeping

Dieses «dismissal» von Raul Dravid (IND) durch Brendon McCullum (NZL) ist ein wahrhaft brillantes «wicket keeping» Beispiel. Schlicht genial in Ausführung und  Antizipation.


Yankees Blamage Teil II

Und es geht weiter mit dem Blamieren in der Bronx. Die Yankess lagen gegen die Indianer aus Cleveland am Samstag im fünften Inning bereits mit sage und schreibe 18 runs im Rückstand (Boxscore 2:20). Das Spiel startete zwar für die Yanks gar nicht mal so schlecht. Marc Teixeira (1st Base) schlug gleich im ersten Inning gleich einen «monster blast» in die Stands.

Der Frust kam aber brerits im zweiten Inning, als die Indians gleich 14 Runs heimbrachten inklusive einem ersten «career grand slam» eines Spieler mit dem exotischen Namen Asdrubai Cabrera. Ich liebe diesen Kerl ;-). Der Schussstand von 4:22 endete dann das «New York slug fest massacre».

Hier noch eine Website für alle Yankees haters.

Freitag, 17. April 2009

Yankees blamieren sich beim Season Opener in der Bronx

1,5 Milliarden Dollar für ein neues Stadion, mehr als $ 400 Mio. für neue Stars: Die Yankees hatten sich für diese MLB-Saison nicht gerade wenig vorgenommen. Das Vorhaben ist jedoch aufs Erste gescheitert. Nach der Auftaktpleite in Baltimore gegen die Orioles (5:10) vermasselten am Donnerstag die Cleveland Indians den Yankees die Eröffnung der neuen prunkvollen Arena.

48.271 Zuschauer sahen ein erschütterndes 2:10 gegen den Aussenseiter (double digits again). Teilweise hatten die Fans 2625 Dollar für ein Ticket bezahlt.

«Das ist nicht gerade das, was wir erwartet haben», meinte Yankees-Manager Joe Girardi, «aber die Geschichte des neuen Stadions sollte nicht durch ein Spiel vorbestimmt sein.» Im alten Stadion hatten die Yankees 85 Jahre gespielt und 26 Mal die World Series gewonnen.

Den ersten Homerun im Neuen Yankee Stadium schlug übrigens Jorge Posada der Catcher der «Pinstripes». Dam' I hate the Yankees!


Die Tigers haben übrigens ihren Season Opener im Comerica Park mit 15:2 gegen die Texas Rangers gewonnen. Und dies in diesem Jahr ohne die «Big three» als Sponsoren.

D-Pride: Always a Tiger!